Häufige Fragen

Häufige Fragen zu WordPress und Next.js

Ist WordPress unsicher?

WordPress selbst ist nicht unsicher gebaut, aber es ist das häufigste Ziel, weil es die meisten Websites betreibt. Die Einbruchstellen sind fast immer dieselben zwei: veraltete Erweiterungen und die Anmeldemaske. Mit laufenden Updates, wenigen Erweiterungen und einem zweiten Faktor beim Login ist WordPress sicher betreibbar. Ohne Wartung ist es nach zwei Jahren ein Risiko, und das gilt unabhängig davon, wer es gebaut hat.

Kann ich bei Next.js meine Texte selbst ändern?

Ja, wenn ein Redaktionssystem dahinterhängt, und das richten wir in der Regel ein. Du bearbeitest Texte, Bilder und Preise dann in einer Oberfläche im Browser, danach baut sich die Seite in wenigen Minuten neu. Was ohne uns nicht geht, ist eine neue Art von Seite oder eine Änderung an der Struktur. Bei WordPress ist genau das dein eigener Hebel.

Ist Next.js besser für SEO als WordPress?

Nein, beide Systeme können technisch alles, was Suchmaschinen brauchen. Next.js bringt von sich aus kurze Ladezeiten mit, und Tempo ist ein Rankingfaktor unter vielen. Entscheidend sind trotzdem Inhalte, Struktur und Relevanz: Eine WordPress-Seite mit besseren Texten steht vor einer schnelleren Next.js-Seite mit schwachen. Wie Sichtbarkeit zustande kommt, steht im Ratgeber [SEO und Sichtbarkeit](/ratgeber/seo-sichtbarkeit).

Kann ich später von WordPress zu Next.js wechseln?

Ja, und umgekehrt genauso. Inhalte und Bilder lassen sich übernehmen, die Adressen bleiben gleich, und die Platzierungen bei Google ziehen mit um, solange jede alte Adresse per Weiterleitung auf ihre Nachfolgerin zeigt. Der Wechsel ist technisch ein Umzug, kein Datenverlust. Wie der sauber abläuft, steht im Ratgeber [Website-Relaunch](/ratgeber/website-relaunch).

Was ist Headless WordPress?

Die Kombination aus beidem: WordPress dient als Bearbeitungsbereich für die Inhalte, die sichtbare Website wird mit Next.js gebaut und holt sich die Inhalte von dort. Du bekommst die gewohnte Redaktion und kurze Ladezeiten. Der Preis ist mehr Technik, die betreut werden muss, und zwei Systeme statt einem. Für kleine Auftritte lohnt der Aufwand selten, für redaktionsstarke Websites mit hohen Tempoansprüchen schon.

Welches System empfehlt ihr?

Das hängt an einer Frage, nicht an einer Vorliebe: Wie viel pflegt dein Team selbst? Wo im Betrieb jemand regelmäßig Inhalte einstellt, bauen wir mit WordPress. Wo die Website vor allem schnell, ruhig und eigenlogisch sein soll, mit Next.js. Wir bauen beides und verdienen an beidem gleich, deshalb können wir die Frage sachlich beantworten.

Unsicher, was zu dir passt?

Die vier Fragen oben beantworten die Systemwahl in den meisten Fällen allein. Wenn du dabei hängst: Schick uns dein Vorhaben in drei Sätzen, wir sagen dir, welcher der beiden Wege dazu passt und warum. Das kostet nichts und ist auch dann hilfreich, wenn am Ende jemand anders baut.

Unternehmen, die uns ihre Website anvertrauen