Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Google Ads

Was kostet Google Ads im Monat?

Das Budget bestimmst du selbst, deshalb ist die eigentliche Frage eine andere: Ab welchem Betrag bringt es etwas? Dein Monatsbudget muss für genug Klicks reichen, dass nach vier Wochen ein Muster erkennbar ist. Bei Klickpreisen von zwei bis vier Euro sind das schnell mehrere hundert Euro, dazu kommt die Zeit für die Betreuung. Ein Budget, das nur für ein paar Klicks pro Woche reicht, liefert keine Erkenntnis, sondern Rauschen.

Wie schnell kommen die ersten Anfragen?

Die ersten Klicks kommen am selben Tag, die ersten Anfragen meist in den ersten zwei bis drei Wochen. Belastbar ist das Bild deswegen noch nicht: Die Anfangsphase geht dafür drauf, unpassende Suchanfragen auszuschließen und zu sehen, welche Begriffe überhaupt Volumen haben. Rechne mit drei bis sechs Monaten, bis du über den Kanal urteilen kannst.

Kann ich Google Ads selbst machen?

Technisch ja, und der Einstieg ist bewusst einfach gebaut. Die Stolpersteine liegen woanders: Der Assistent führt dich in eine vereinfachte Oberfläche ohne Keywords, Match-Types und Ausschlusslisten, der Expertenmodus steht klein am Rand. Währung und Zeitzone lassen sich nach dem Anlegen nicht mehr ändern. Und in den ersten Wochen solltest du täglich rund fünfzehn Minuten für den Suchbegriffsbericht einplanen. Wer die Zeit hat, kann das selbst fahren.

Was ist der Qualitätsfaktor?

Eine Note von 1 bis 10, die Google je Keyword vergibt, aus drei Teilen: erwartete Klickrate, Relevanz der Anzeige zum Suchbegriff und Nutzererfahrung auf der Zielseite. Er entscheidet zusammen mit dem Gebot über Position und Klickpreis. Ein guter Wert kann den Preis für dieselbe Position halbieren, ein schlechter ihn vervielfachen. Er ist damit der einzige echte Preishebel, den du selbst in der Hand hast.

Warum klicken Leute und fragen trotzdem nicht an?

Klicks ohne Anfrage haben meist einen von drei Gründen. Die Anzeige verspricht etwas anderes, als die Seite einlöst. Die Seite braucht zu lange oder zu viele Schritte bis zum Formular. Oder der Klick kam aus einer Suche mit ganz anderer Absicht, etwa von jemandem, der sich informieren oder es selbst machen wollte. Den dritten Fall siehst du im Suchbegriffsbericht, die ersten beiden auf deiner eigenen Seite.

Lohnt sich ein kleines Budget?

Ja, ein kleines Budget lohnt sich, wenn es eng gefasst ist. Nein, wenn es sich verteilt. Ein kleines Budget verträgt genau eine Sache gut: wenige, sehr genaue Suchbegriffe mit hoher Kaufabsicht und einer Zielseite, die exakt dazu passt. Sobald daneben noch das Displaynetzwerk, breit gefasste Keywords und drei weitere Themen mitlaufen, reicht das Geld nirgends für eine Aussage.

Selbst schalten oder abgeben?

Mit den Fragen oben prüfst du jedes Ads-Angebot, auch unseres. Wenn du das Thema abgeben willst: Wir bauen Kampagnen samt der Zielseiten, auf denen sie landen, und melden Kosten je Anfrage zurück statt Klickzahlen. Die Anfrage ist kurz und verpflichtet dich zu nichts.

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